Dreißig Jahre nach der Veröffentlichung seiner Memoiren erzählt Glen Matlock die Geschichte der Sex Pistols erneut aus seiner eigenen Perspektive.
Der Dokumentarfilm über den ehemaligen Bassisten mit dem Titel I Was a Teenage Sex Pistol debütierte am 26. Mai auf Apple TV und Prime Video.

Als Gründungsmitglied der legendären Punkband war Matlock Co-Autor von zehn Songs auf dem 1977er Album Never Mind the Bollocks, Here's the Sex Pistols, bevor er noch im selben Jahr die Band verließ. Der Musiker wurde später oft von dem um Sid Vicious aufgebauten Mythos in den Hintergrund gedrängt, was der neue Film jedoch zu nuancieren versucht.
In dem Dokumentarfilm kommen unter anderem Billy Idol, Debbie Harry und Chris Stein von Blondie, Gary Kemp (Spandau Ballet) sowie zahlreiche Punk- und Rockikonen zu Wort. Der verstorbene Malcolm McLaren, Sid Vicious und John Lydon erscheinen durch Archivaufnahmen.
Laut Matlock ist es das Ziel des Films zu zeigen, dass es beim Erfolg der Sex Pistols nicht nur um Skandale und die Legende von Sid Vicious ging. Der Bassist spricht auch ausführlich darüber, wie Klassiker wie „Anarchy in the U.K.“ oder „God Save the Queen“ entstanden sind. Der Musiker geht auch auf die politischen und persönlichen Konflikte innerhalb der Band. Ihm zufolge vertrat er eher linke Ansichten, während sich John Lydon im Laufe der Zeit in eine völlig andere Richtung bewegte. Obwohl ihre Beziehung heute distanziert ist, wird laut Matlock eine Wiedervereinigung mit Lydon „einfach nicht passieren“.
Die Sex Pistols leben jedoch weiter: An der Seite von Steve Jones und Paul Cook touren sie derzeit mit Sänger Frank Carter und gehen dieses Jahr auf Jubiläumstournee in Europa und den Vereinigten Staaten. Matlock schloss auch nicht aus, dass in Zukunft neue Songs entstehen könnten.
So ist I Was a Teenage Sex Pistol nicht nur ein nostalgischer Rückblick, sondern auch eine Art historische Korrektur: Glen Matlock kann endlich mit seiner eigenen Stimme erzählen, welche Rolle er in der Geschichte einer der wichtigsten Punkbands spielte.

Als Gründungsmitglied der legendären Punkband war Matlock Co-Autor von zehn Songs auf dem 1977er Album Never Mind the Bollocks, Here's the Sex Pistols, bevor er noch im selben Jahr die Band verließ. Der Musiker wurde später oft von dem um Sid Vicious aufgebauten Mythos in den Hintergrund gedrängt, was der neue Film jedoch zu nuancieren versucht.
In dem Dokumentarfilm kommen unter anderem Billy Idol, Debbie Harry und Chris Stein von Blondie, Gary Kemp (Spandau Ballet) sowie zahlreiche Punk- und Rockikonen zu Wort. Der verstorbene Malcolm McLaren, Sid Vicious und John Lydon erscheinen durch Archivaufnahmen.
Laut Matlock ist es das Ziel des Films zu zeigen, dass es beim Erfolg der Sex Pistols nicht nur um Skandale und die Legende von Sid Vicious ging. Der Bassist spricht auch ausführlich darüber, wie Klassiker wie „Anarchy in the U.K.“ oder „God Save the Queen“ entstanden sind. Der Musiker geht auch auf die politischen und persönlichen Konflikte innerhalb der Band. Ihm zufolge vertrat er eher linke Ansichten, während sich John Lydon im Laufe der Zeit in eine völlig andere Richtung bewegte. Obwohl ihre Beziehung heute distanziert ist, wird laut Matlock eine Wiedervereinigung mit Lydon „einfach nicht passieren“.
Die Sex Pistols leben jedoch weiter: An der Seite von Steve Jones und Paul Cook touren sie derzeit mit Sänger Frank Carter und gehen dieses Jahr auf Jubiläumstournee in Europa und den Vereinigten Staaten. Matlock schloss auch nicht aus, dass in Zukunft neue Songs entstehen könnten.
So ist I Was a Teenage Sex Pistol nicht nur ein nostalgischer Rückblick, sondern auch eine Art historische Korrektur: Glen Matlock kann endlich mit seiner eigenen Stimme erzählen, welche Rolle er in der Geschichte einer der wichtigsten Punkbands spielte.
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