Es wurde ein Film über die Gründung einer der bekanntesten polnischen Punkbands gedreht. Der polnische Spielfilm „Idź Pod Prąd” aus dem Jahr 2024 behandelt die Frühzeit von KSU und die Punk-Szene der späten siebziger Jahre.
Die Geschichte spielt in Ustrzyki Dolne im Südosten Polens, wo einige einheimische Jugendliche – angeführt vom charismatischen Siczka – unter dem Einfluss der Sex Pistols und des westlichen Punk eine Band gründen. Die Jungs kommen zum ersten Mal mit Punk in Berührung, als sie die Sendungen von Radio Free Europe hören. Daraufhin schreiben sie einen Brief an den Sender, in dem sie fordern, mehr „Musik der freien Menschen” im Radio zu spielen.
Das Vorlesen des Briefes schlägt schließlich viel höhere Wellen, als sie erwartet hatten. Das Radio startet eine regelmäßige Punksendung, während gleichzeitig die Aufmerksamkeit der polnischen Staatssicherheit auf sie gelenkt wird. Eine der zentralen Figuren des Films ist der SB-Offizier Jerzy Majak, der den Jugendlichen klarmacht, dass Ustrzyki Dolne nicht London ist und eine lokale Punkbewegung hier nicht gern gesehen wird.
Trotz des Drucks gründen Siczka und seine Gefährten KSU und beginnen, das äußere Erscheinungsbild und die Einstellung des Londoner Punks in die polnische Provinzrealität zu übertragen. Die Irokesenschnitte, Sicherheitsnadeln, Ketten und Rasierklingen sorgen schnell für Aufsehen, und die Staatssicherheit startet eine Operation unter dem Decknamen „Żyletka” (Rasierklinge), um die Band zu überwachen.
Der Film konzentriert sich nicht nur auf die Geschichte von KSU, sondern auch darauf, wie die Punkkultur in einer Kleinstadt eines sozialistischen Landes auftauchte und welche Reaktionen sie bei den Behörden auslöste. „Idź Pod Prąd” ist zugleich ein Musikfilm und ein Zeitgemälde über das spätsozialistische Polen, in dem Punk nicht nur als musikalische Strömung, sondern auch als Form des Widerstands gegen das System in Erscheinung trat.
Der 95-minütige Film feierte im September 2024 in Polen Premiere.
Die Geschichte spielt in Ustrzyki Dolne im Südosten Polens, wo einige einheimische Jugendliche – angeführt vom charismatischen Siczka – unter dem Einfluss der Sex Pistols und des westlichen Punk eine Band gründen. Die Jungs kommen zum ersten Mal mit Punk in Berührung, als sie die Sendungen von Radio Free Europe hören. Daraufhin schreiben sie einen Brief an den Sender, in dem sie fordern, mehr „Musik der freien Menschen” im Radio zu spielen.
Das Vorlesen des Briefes schlägt schließlich viel höhere Wellen, als sie erwartet hatten. Das Radio startet eine regelmäßige Punksendung, während gleichzeitig die Aufmerksamkeit der polnischen Staatssicherheit auf sie gelenkt wird. Eine der zentralen Figuren des Films ist der SB-Offizier Jerzy Majak, der den Jugendlichen klarmacht, dass Ustrzyki Dolne nicht London ist und eine lokale Punkbewegung hier nicht gern gesehen wird.
Trotz des Drucks gründen Siczka und seine Gefährten KSU und beginnen, das äußere Erscheinungsbild und die Einstellung des Londoner Punks in die polnische Provinzrealität zu übertragen. Die Irokesenschnitte, Sicherheitsnadeln, Ketten und Rasierklingen sorgen schnell für Aufsehen, und die Staatssicherheit startet eine Operation unter dem Decknamen „Żyletka” (Rasierklinge), um die Band zu überwachen.
Der Film konzentriert sich nicht nur auf die Geschichte von KSU, sondern auch darauf, wie die Punkkultur in einer Kleinstadt eines sozialistischen Landes auftauchte und welche Reaktionen sie bei den Behörden auslöste. „Idź Pod Prąd” ist zugleich ein Musikfilm und ein Zeitgemälde über das spätsozialistische Polen, in dem Punk nicht nur als musikalische Strömung, sondern auch als Form des Widerstands gegen das System in Erscheinung trat.
Der 95-minütige Film feierte im September 2024 in Polen Premiere.
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